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Neu in der Geschäftsführung der cts - Frau Gela Sonnenschein

Seit dem 01. April 2018 ist Frau Gela Sonnenschein Mitglied der Geschäftsführung der cts Rehakliniken Baden-Württemberg GmbH und führt künftig gemeinsam mit Christian Busche die Gesellschaft. Sie tritt damit die Nachfolge von Herrn Claus Bannert an, der eine neue berufliche Herausforderung bei der AOK Baden-Württemberg  annimmt.

Frau Sonnenschein war zuvor, nach meherern Station bei privaten Krankenhaus- und Rehaklinikträgernals Kaufmännische Leiterin der Rehaklinik Glotterbad, Glottertal und des Zentrums für Ambulante psychosomatische Rehabilitation in Freiburg, beides Einrichtungen der DRV Baden-Württemberg, tätig. Wie freuen uns sehr, dass wir Frau Sonnenschein für diese Aufgabe gewinnen konnten und auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Wir danken Herrn Bannert für seine äußerst engagierte und erfolgreiche Arbeit rund um den vollzogenen Gesellschafterwechsel bei der ehemaligen AOK Klinik GmbH und für seinen großen Einsatz für die Kliniken und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im cts-Rehaverbund.

Wir wünschen Frau Sonnenschein und Herrn Bannert für ihre neuen beruflichen Aufgaben von Herzen alles Gute und Gottes Segen.

Eine offizielle Veranstaltung zur Verabschiedung von Herrn Bannert und zur Einführung von Frau Sonnenschein findet am Freitag, 27. April, in der cts Klinik Korbmattfelsenhof in Baden-Baden statt.

Oberbürgermeisterin Mergen lädt das Unternehmerforum zur "Visite" in Korbmattfelsenhof ein

Interview mit Dr. Dr. Reiner Baumgärtner, Chefarzt der cts Klinik Korbmattfelsenhof

„Patienten auf ihren Alltag zuhause vorbereiten“
Dr. Reiner Baumgärtner, Chefarzt der cts Reha Klinik Korbmattfelsenhof, legt viel Wert auf Widereingliederung

Ärzte, Therapeuten und Fachkräfte arbeiten in der cts Klinik Korbmattfelsenhof in Baden-Baden Hand in Hand, um ihren Patienten  eine individuelle, umfangreiche und effiziente Behandlung zu ermöglichen. Dr. Reiner Baumgärtner ist seit 2009 Chefarzt der Rehaklinik, die auf kardiologische Rehabilitation spezialisiert ist.

Am Fuße des Korbmattfelsen kommen Patienten mit überwiegend kardiologischen Leiden, um nach einer Operation wieder fit gemacht zu werden und im besten Fall wieder selbständig den Alltag meistern zu können. „Wir sehen das komplette Spektrum der Kardiologie und Kardiochirurgie. Häufig  sind Patienten nach Bypass- und nach  Herzklappenoperationen, nach OPs an den herznahen Gefäßen, aber auch Patienten mit Kunstherzen bei schwerer Herzschwäche. Von den nicht operierten Patienten stellen Herzinfarktpatienten nach Intervention am Herzkranzgefäßsystem den Löwenanteil“, zählt Dr. Reiner Baumgärtner auf, der seit über 20 Jahren in der Klinik arbeitet und seit 2009 Chefarzt ist.

Ursprünglich kommt Baumgärtner aus Tübingen, wo er auch studiert hat. Seinen Facharzt mit den Schwerpunkten Hämatologie/Onkologie sowie Diabetologie und Intensivmedizin machte er am Bürgerhospital in Stuttgart, bevor er 1996 nach Baden-Baden kam.

In dieser Zeit hat der Mediziner viel erlebt und beobachtet, wie die Patienten immer älter werden. „Die Medizin entwickelt sich stetig weiter. Heute operiert man Patienten, die man früher nicht behandeln konnte“, erklärt der 53-Jährige. „Sie haben mehrere Krankheiten und bräuchten eigentlich eine längere Nachbetreuung. Das, was früher an Nachsorge in den Krankenhäusern gemacht wurde, übernimmt heute wegen der sehr frühen Verlegung zum Teil die Rehabilitation.“ Mit ‚normaler Reha‘, wie man es sich vorstellt, habe das oft nur noch sehr wenig zu tun. „Zu uns kommen zum Teil sehr schwer erkrankte Menschen. Oft liegt unser Hauptaugenmerk auf der Medikamentenanpassung und Einstellung der Geräte, die die Menschen jetzt in sich tragen.“

Als Chefarzt sieht Dr. Baumgärtner jeden der insgesamt 145 Patienten mindestens einmal während seines rund dreiwöchigen Aufenthalts. In Gruppenbesprechungen mit seinen acht ärztlichen Kollegen, den Psychotherapeuten und Pflegekräften werden die Fälle besprochen, um keine Informationsverluste zu haben. „Wir erstellen gemeinsam mit den Patienten ein jeweils passgenaues Konzept mit einem ganz konkreten Ziel, was wir während seines Aufenthalts hier erreichen wollen“, sagt er. „Daran arbeiten wir fachbereichsübergreifend mit dem gesamten Team.“

Jeder Patient bekommt dann ein eigens auf ihn zugeschnittenes Therapieprogramm, bestehend aus Gruppen- und Einzeltherapie, ärztlichen Untersuchungen, Massagen, Vorträgen und vielem mehr. „Gruppentherapie macht den Patienten oft mehr Spaß als alleine zu trainieren“, weiß Baumgärtner. „Viele Patienten haben früher nie Sport gemacht, für sie ist es besonders wichtig, ihre Alltagsaktivitäten langsam wieder zu steigern.“ Sport ist für den Arzt ein „Universalspezifikum“, es sei für fast alles gut und hat wenig Nebenwirkungen: „In der Kardiologie war Ausdauer schon immer der klassische Sport. Früher sagte man, Krafttraining würde das Herz schädigen. Aber seit Ende der 90er Jahre weiß man, dass es auch viel Guten tun kann.“ Für die Zeit nach dem Klinikaufenthalt gibt er die Empfehlung, sich einer ambulanten Herzgruppe anzuschließen.

Rund 15 Betten sind in Korbmattfelsenhof für pflegende Angehörige reserviert. Dieses besondere Programm soll Entlastung und Vorsorge verbinden. „Pflegende Angehörige sind in ihrem Alltag besonderen Belastungen ausgesetzt“, erklärt Dr. Reiner Baumgärtner. „Unser Ziel ist es, die körperliche und seelische Gesundheit nachhaltig zu stärken.“ Neben medizinischer Betreuung gibt es dazu ein umfangreiches Angebot von Psychologischer Beratung über Ernährungsberatung und Entspannung bis hin zu Wasseranwendungen, Bewegungs- und Sporttherapie. Das Programm sei eine gute Ergänzung, findet Baumgärtner.

Damit der Erfolg der Behandlungen lange erhalten bleibt, werden die Patienten darin unterstützt, auch nach der Rehabilitation Möglichkeiten der nachstationären Therapie in Eigenregie wahrzunehmen. „Bei der Auswahl des persönlichen Nachsorgeprogramms stehen die individuellen Möglichkeiten unserer Patienten im Mittelpunkt. Gemeinsam mit ihnen wird die Nachsorge geplant“, sagt der Chefarzt, dem es ein besonderes Anliegen ist, dass es Zuhause weiter geht. „Mit steigender Zahl von Eingriffen hat auch die Bedeutung der Reha zugenommen“, so Baumgärtner. „Heutzutage gibt es dank moderner Medizin immer komplexere Eingriffe  und oft wird mit den Patienten nicht ausreichend besprochen, was das für ihr weiteres Leben bedeutet. In Korbmattfelsenhof wollen wir sie mit allen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen, auf ihren weiteren Alltag vorbereiten.“

 

Interview mit Dr. Markus Wiedemann dem neuen Chefarzt in der cts Klinik Schlossberg

„Erfolgreiche Konzepte weiterführen, aber auch Neues wagen“
Dr. Markus Wiedemann ist seit 1. Juli neuer Chefarzt in der cts Klinik Schlossberg

Seit 1. Juli verstärkt Dr. Markus Wiedemann als Chefarzt die cts Klinik Schlossberg in Bad Liebenzell mit seiner Fachexpertise. Der 42-Jährige wird zum Jahreswechsel Dr. Karlheinz Tschuran ablösen, der seit 1989 Chefarzt in Bad Liebenzell ist und im kommenden Jahr in Rente geht. Im Interview erzählt Dr. Wiedemann von seinen Vorstellungen für die Zukunft.

Haben Sie sich bewusst dafür entschieden, die Klinik einige Monate bis zum Ausscheiden von Dr. Tschuran in Doppelspitze zu führen?

Wiedemann:  Ja, das haben wir. Und es ist auch für mich eine große Chance, Seite an Seite mit jemandem zu arbeiten, der so viel Erfahrung hat und so viele Entwicklungen in der Reha miterlebt hat. Davon kann ich nur profitieren. Ich selbst bin ein absoluter Team-Player. Meiner Meinung nach beruht Medizin vor allem auf guter Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen.

Wo haben Sie bisher gearbeitet?

Wiedemann: Bis zum Sommer war ich in den Sankt Rochus Kliniken in Bad Schönborn beschäftigt. Mit dieser Klinik sowie zwei weiteren Kliniken in Baden-Baden und Wittnau bei Freiburg bildet die Klinik Schlossberg innerhalb des cts-Konzerns einen Reha-Verbund. Die Kliniken können voneinander lernen und profitieren.

Was ist Ihr Spezialgebiet?

Wiedemann: Ich bin Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, meine Spezialgebiete sind Schultern, Hüften und Knie. Ich habe aber auch eine Zusatzbezeichnung als Sozialmediziner. In dieser Fachrichtung geht es darum, Maßnahmen zu ergreifen um Arbeitnehmer länger im Arbeitsleben halten zu können oder ihnen durch einen Reha-Aufenthalt die Rückkehr an den Arbeitsplatz zu ermöglichen. Gerade für die Verhandlungen mit der Rentenversicherung als Kostenträger ist dieser Aspekt sehr wichtig.

Was steht bei Ihnen als erstes auf der Agenda, was werden Sie an Ihrer neuen Wirkungsstätte angehen?

Wiedemann: Als erstes will ich ankommen und das Team kennenlernen. Die erfolgreichen bestehenden Konzepte werden natürlich weitergeführt, insbesondere die Reha für pflegende Angehörige, die ein Alleinstellungsmerkmal dieser Klinik ist.

Aber Sie wollen auch Neues angehen?

Wiedemann: Richtig. Für das kommende Jahr haben wir die Etablierung eines Competence Center Orthopädische und Psychosomatische Reha (CCOP) geplant. Wir sehen gerade bei den Orthopädie-Patienten viele Komorbiditäten im psychischen Bereich, die sich durch die oft jahrelangen chronischen Schmerzen entwickelt habe. Die Kombination der Behandlung von orthopädischen und psychischen Erkrankungen wird in Deutschland noch sehr selten angeboten, aber wir sehen hier einen riesigen Bedarf. Wir sind gerade dabei, ein Konzept zu entwickeln und die strukturellen Voraussetzungen zu schaffen und dann werden wir auf die Leistungserbringer zugehen.

Gibt es noch weitere Ideen?

Wiedemann: Mir schwebt auch ein Angebot zum betrieblichen Gesundheitsmanagement vor. Ich habe die Vorstellung, mit Firmen in der Umgebung in Kontakt zu treten, um gemeinsam Programme und Konzepte zur Prävention zu erarbeiten. Firmen könnten ihre Arbeitnehmer trainieren, schulen und Phasen der Entlastung schaffen, zum Beispiel durch einwöchige Reha-Aufenthalte. Quasi eine ‚Hilfe zur Selbsthilfe‘.

Derzeit stehen ja auch bauliche Veränderungen in Bad Liebenzell an.

Wiedemann: Genau, da stecken wir mitten drin. Die ersten Baumaßnahmen wurden bereits durchgeführt, weitere werden folgen. Insgesamt neun Millionen Euro investiert unser Träger, die Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken, in die Rehaklinik. Im Bettenhaus wird es zukünftig 130 moderne Patientenzimmer und in jedem Flur einen Aufenthaltsraum geben. Auch öffentliche Bereiche der Klinik werden saniert und modernen Standards angepasst, wie z.B. die Cafeteria und der Speisesaal. Der ‚Spinatbunker‘, wie das Haus am Hang  heißt, wird in diesem Zuge eine weiße Fassade erhalten.

Mit welchen Gefühlen blicken Sie auf die anstehenden Aufgaben und Herausforderungen?

Wiedemann: Ich freue mich. Es ist ein gutes Gefühl, zu wissen, dass man einen starken Träger im Hintergrund hat, der zukunftsträchtige und sinnvolle Entscheidungen trifft und auch bereit ist, in diese zu investieren. So können wir uns auf dem Reha-Markt eine gute Position erarbeiten.

Neuer Chefarzt Dr. Wiedemann strebt ganzheitliche Behandlung der Patienten an

Informationsabend "Das schwache Herz" 15.11.2017

TOP-Referenten aus der Herzchirurgie und Kardiologie informieren über Herzschwäche und die unterschätzte Gefahr, sowie über moderne Therapieformen.

Dr. med. Reiner Baumgärtner:
Moderne Herzinsuffizienz-Therapie

Prof. Dr. med. Uwe Mehlhorn:
Das schwache Herz -
Ursache, Diagnostik, Prävention, Therapieformen

Ort: Großer Konferenzraum

Die Teilnahme ist kostenlos!

 

6. Ludwigsburger AOK Firmenlauf 2017

Bei dem 6. Ludwigsburger AOK Firmenlauf gingen am 27.9.17 bei sonnigem Wetter die Läufer/-innen und Walker/-innen der cts Klinik Schloßberg, Korbmattfelsenhof sowie von der Rochus Klinik an den Start. Die abwechslungsreiche Strecke verlief vom Ludwigsburger Residenzschloss durchs Blühende Barock rund um den Favoritepark zurück ins Schloss, dazu war die Veranstaltung vom Catering bis hin zum Rahmenprogramm eine rundum gelungener Event und somit ein schöner Abschluss für die Firmenlaufserie 2017. In 2018 werden die cts Mitarbeiter/-innen auf jeden Fall wieder dabei sein.

Erfolgreiche Laufgruppe

Am 21. September 2017 nahm unsere cts Laufgruppe am Pforzheimer AOK Firmenlauf teil. Auch in diesem Jahr sind bei sonnigen 18 Grad alle Sportler der Gruppe an den Start gegangen und Herr Gräßle hat in der Kategorie M 60 sogar den respektablen 1. Platz belegt. Das nächstes Ziel der starken Gruppe: der 6. AOK Firmenlauf in Ludwigsburg am 27. September 2017.

Krankenhaus erhält neue Aufgaben

Auf die Haltung kommt es an

„Arbeitsbedingungen gesund gestalten“. Mit diesem Thema beschäftigten sich Fachleute auf einer Tagung der IG-Metall am 26. Juli 2017 in Reutlingen. Experten aus Medizin, Arbeits- und Verbraucherschutz sowie aus Politik und Gesundheit suchten nach zukunftsweisenden Lösungen für die Arbeitswelt.

Chefarzt Dr. Markus Wiedemann (cts Klinik Schlossberg) erörterte in einer Podiumsdiskussion die Herausforderungen, die bei der Gestaltung gesunder Arbeitsbedingungen zu berücksichtigen sind.

Im Foyer standen weitere Expertinnen unserer cts Reha-Kliniken den Besuchern der Tagung Rede und Antwort. Von besonderem Interesse waren dabei die Leistungen, die in den cts Kliniken im Rahmen der medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation (MBOR) angeboten werden. Menschen mit orthopädischen, kardiologischen und neurologischen Leiden lernen in unseren Kliniken den richtigen Umgang mit Belastungen und wie man sich als Arbeitnehmer fit hält für die Herausforderungen des Arbeitslebens. Dabei kommt es ganz klar auf die Haltung an. Nicht nur richtiges Heben und Tragen, auch die seelische Widerstandskraft kann eine Rolle spielen. Rehabilitation unterstützt Arbeitnehmer dabei, den beruflichen Herausforderungen gewachsen zu sein.